Visitenkarten für Foag & Lemkau GmbH

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Visitenkarten im letterpress sind immer etwas besonderes, doch dieser Auftrag toppte die bisherigen Aufträge.

Im September erhielten wir eine Anfrage über Visitenkarten. Vorab wurde uns das Layout zur Verfügung gestellt um zu überprüfen, ob es überhaupt möglich war die Karten im letterpress umzusetzen. Drucktechnisch waren keine Probleme vorhersehbare und auch die Druckklischees sollten sich ohne Probleme herstellen lassen. Nach dem postiven Feedback dauerte es nicht lange und wir erhielten den Auftrag für FOAG & Lemkau GmbH Visitenkarten für die gesamte Firma zu produzieren. 20 Versionen mit je einer Auflage von 100 Stück galt es zu bewältigen. Doch nicht nur einfach letterpress, zusätzlich wurde ein Duplexkarton hergestellt und ein Farbschnitt gemacht.

Gedruckt wurde zuerst auf das neue Material von Favini Crush Mais. Der Karton mit einer wunderbar, rauen, natürlichen Haptik wurde zweifarbig bedruckt. Wichtig hierbei war, das rot sollte zu dem gewählten Karton für die Rückseite passen, besser gesagt, genau das selbe Rot sein. Der Rückseitenkarton von Fedrigoni Ispira in feuerrot stellte uns vor eine kurze Herausforderung. Ein solch leuchtendes Rot gab der Pantone Fächer nicht her. Also ohne Rezept ran an die Farben und das rot des Kartons gemischt und auch getroffen. Gedruckt wurde dann in zwei Formen a 10 Nutzen. Hier war sauberes Zurichten in der Maschine gefragt. Wie bei allen Tiegeldruckpressen ist die Druckverteilung auf der gesamten Fläche nicht gleich. Schnipsel wurden gerissen und alles schön abgestimmt, damit die Prägung bei den verschiedenen Visitenkarten gleich stark wahrnehmbar ist.

Weiter ging es dann mit der Kaschierung der beiden Kartons. Mit speziellem Leim wurden die gedruckten Visitenkarten mit dem Fedrigonimaterial verbunden. Trocknen lassen und schneiden. Bedingt durch den Farbschnitt ist es nötig rundherum um die Visitenkarten eine frische, glatte Schnittkante zu haben. Ein einfacher Trennschnitt wäre nicht ausreichend. Aus diesem Grund hatten wir bereits bei der Druckbogeneinteilung einen Zwischenschnitt mit eingeplant. Für den Farbschnitt wurde wieder mit dem selben Rot gearbeitet, das bereits zum Drucken verwendet wurde. So hatten wir die Garantie wirklich auch exakt die selbe Farbe zu erreichen und den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

Es war für uns eine spannende Aufgabe die es da zu bewältigen galt und das fertige Produkt das dabei herausgekommen ist, ist nicht nur optisch sondern auch haptisch durch die Prägung im Material und die Natürlichkeit des Favini Crush Materials in Kombination mit dem Fedrigoni Ispira ein Erlebnis. Und man sieht, man lernt nicht aus, denn dass uns die Papierstapel mehr oder weniger von selbst wegrutschten, durch den sehr glatten Ispira, hatten wir so nicht eingeplant.

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